Beleuchtung der Passerelle François Baud, ein neuer Glanz für das Wahrzeichen der Gemeinde Morzine

Projekt

In den französischen Alpen nahe der Schweizer Grenze gelegen, ist Morzine-Avoriaz ein Skigebiet, eingebettet in Wälder und umgeben von Bergen. Dieses familienfreundliche Dorf hat eine ambitionierte künstlerische Initiative gestartet: die Beleuchtung seines emblematischen Bauwerks, der Passerelle François Baud, unter der Leitung des Lichtplaners Guillaume Jéol.

  • Ort: Passerelle François Baud, Morzine-Avoriaz, Haute-Savoie, Frankreich
  • Realisierungsdatum: 2024
  • Leuchten: LUMINY 4, ARCHES, SCHOOL-LIGHT
  • Bauherr: Le Syane
  • Planung: Atelier Jéol / BE Profils Études
  • Ausführung der Arbeiten: SPIE CityNetworks (Agentur Thonon-les-Bains) / Seilarbeiten: Accro BTP
  • Kontakt: Michel Coche, LEC
  • Fotos: © Lucas Stanus

 

In den französischen Alpen nahe der Schweizer Grenze gelegen, ist Morzine-Avoriaz ein Skigebiet, eingebettet in Wälder und umgeben von Bergen. Dieses familienfreundliche Dorf hat eine ambitionierte künstlerische Initiative gestartet: die Beleuchtung seines emblematischen Bauwerks, der Passerelle François Baud, unter der Leitung des Lichtplaners Guillaume Jéol.
Als wahre architektonische Meisterleistung stellt diese einzigartige Struktur eine funktionale und urbane Verbindung dar, die es ermöglicht, die beiden Täler miteinander zu verbinden, die die Stadt umgeben. In Partnerschaft mit dem Unternehmen LEC aus dem GROUPE RAGNI konnte dieses Projekt technische, ästhetische und ökologische Anforderungen miteinander vereinen, mit einem klaren Ziel: geeignete Produkte zu identifizieren, die den Erwartungen entsprechen, dabei die Kosten zu optimieren und das ursprüngliche Lastenheft strikt einzuhalten.


Die Gemeinde Morzine-Avoriaz wollte die Beleuchtung der Passerelle aus zwei Hauptgründen neu denken: ihre Sichtbarkeit als lokales Symbol zu stärken und eine veranstaltungstaugliche Lösung für Events wie Rock The Pistes oder das berühmte Harley-Davidson-Treffen zu bieten. Gleichzeitig musste die bestehende funktionale Beleuchtung optimiert werden, um den Bedürfnissen der Bewohner besser gerecht zu werden und dabei die Verordnung zu Lichtemissionen von 2018 einzuhalten.
Die Integration einer neuen Beleuchtung musste daher einerseits Robustheit gegenüber natürlichen Einflüssen gewährleisten und andererseits die Lichtverschmutzung sowie die Umweltwirkungen des Projekts kontrollieren. Es wurde daher eine mutige Entscheidung getroffen: auf die Beleuchtung eines emblematischen Teils der Passerelle zu verzichten, da es unmöglich war zu verhindern, dass der Großteil des Lichtstroms in Richtung Himmel verloren geht. Diese Option wurde als klar unverhältnismäßig eingestuft, zumal die funktionale Beleuchtung, die in das Geländer integriert ist, den Holzteil der Passerelle bereits hervorhebt und auf natürliche Weise eine dezente Betonung erzeugt.

Die Stadt entschied sich außerdem für ein punktgenaues Steuerungssystem auf dem mittleren Querträger, das mithilfe der RGB-Option einen Regenbogeneffekt erzeugen kann, während die beiden seitlichen Abschnitte, ebenfalls in RGB, synchron ihre Farbe wechseln. Zur Umsetzung dieser Vision wurden mehrere Projektorserien der Marke LEC installiert: 29 SCHOOL-LIGHT, 114 ARCHES und 16 LUMINY 4, ausgestattet mit spezifischen Optiken. Diese Leuchten vereinen Leistung, Ästhetik und Langlebigkeit und bieten zugleich eine Lösung, die den beiden Zeitlichkeiten des Projekts gerecht wird: eine zeitgesteuerte funktionale Beleuchtung zur Begrenzung der Umweltwirkungen sowie eine individuell anpassbare Stimmungsbeleuchtung für Veranstaltungen.

Die Szenarien wurden vom technischen Team von LEC, vertreten durch Julie Barrier, Leiterin des Planungsbüros, und Julien Trenel, Technischer Direktor, in Zusammenarbeit mit Aymeric Jacquier von der Gemeinde Morzine-Avoriaz sowie mit den gewählten Vertretern der Kommune im Rahmen von drei Programmiersitzungen entwickelt.

Heute behauptet sich die Passerelle François Baud mehr denn je als verbindendes Element für Einwohner und Besucher. Ihre sorgfältige Beleuchtung erfüllt die Morzinois mit Stolz und veredelt die nächtliche Landschaft des Ferienortes. Mit diesem Projekt beweist Morzine-Avoriaz erneut sein Engagement für Innovation und seine Verbundenheit mit dem lokalen Erbe. Wir möchten allen Beteiligten danken, die zur Verschönerung dieser Passerelle beigetragen haben: dem SYANE (Bauherr), den Unternehmen SPIE CityNetworks, der Agentur Thonon-les-Bains, Accro-BTP und dem Planungsbüro BE PROFILS ÉTUDES für ihren Beitrag, sowie Guillaume Jéol für die Lichtplanung. Ein besonderer Dank gilt zudem der Métallerie des Alouettes für die spezifischen Metallbauarbeiten zur Integration der Lichtstäbe. Ebenso danken wir den gewählten Vertretern der Gemeinde Morzine-Avoriaz für ihren Empfang, insbesondere Aymeric Jacquier für sein Engagement und seine Verfügbarkeit.

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