Les Deux Plateaux
des Palais-Royal in Paris,
ein durch LED-Licht veredeltes Kunstwerk

Projekt

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens blickt LEC auf seinen lichttechnischen Beitrag mit Daniel Buren zurück: Les Deux Plateaux des Palais-Royal in Paris.

„Jeder Besucher des Ehrenhofs sieht – je nachdem, ob er ihn über die Rue de Valois oder über die Comédie-Française betritt – einen Hof, der entweder vollständig von grünen Punkten rhythmisiert ist oder vollständig mit roten Punkten übersät erscheint.“

Daniel Buren – Maler, Bildhauer

Les Deux Plateaux des Palais-Royal,
eine künstlerische Installation
mit LED beleuchtet

Daniel Buren ist ein französischer Maler und Bildhauer, der insbesondere für die Prägung des Begriffs „travail in situ“ bekannt ist.

Seine zahlreichen Interventionen spielen mit Räumen, Farben, Bewegung, aber auch mit Licht. Daniel Buren will nicht einfach dekorieren, sondern Orte transformieren und Passanten zum Nachdenken anregen.

In den Jahren 1985–1986 realisierte er einen öffentlichen Auftrag mit dem Titel „Les Deux Plateaux“ für den Ehrenhof des Palais-Royal in Paris.

Es handelt sich um zwanzigseitige Polygone, weiß und schwarz gestreift. Die niedrigsten lassen Fahrzeuge passieren, andere ragen nur minimal aus dem Boden heraus und erzeugen visuell eine horizontale Linie, während die höchsten – jeweils 3,20 Meter hoch – auf der größten Diagonale des Hofes eine schräge Ebene bilden.

Diese beiden Ebenen, die eine vollkommen horizontal, die andere schräg, gaben dem Werk den Titel „Les Deux Plateaux“.

Um das Werk zu vollenden, benötigte Daniel Buren Licht. Sein Assistent, der Architekt Patrick Bouchain, kannte LEC als ersten Hersteller, der LED einsetzte und Objekte entwickelte, die diese Technologie integrieren konnten, insbesondere für Böden im öffentlichen Raum. Er schlug daher vor, LEC in diesen wesentlichen Teil des Kunstwerks einzubeziehen.

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens blickt LEC auf diesen außergewöhnlichen lichttechnischen Beitrag zurück. Wir haben Daniel Buren gefragt, wie er die künstlerische Beleuchtung seiner Säulen konzipiert hat.

Daniel Buren erinnert sich
an seine Zusammenarbeit mit LEC

Ich wollte das Werk nicht nur beleuchten, sondern ein anderes Werk sichtbar machen als das, welches man bei Tag sieht. „Les Deux Plateaux“ des Palais-Royal besitzt daher zwei unterschiedliche Erscheinungsformen: eine am Tag und eine in der Nacht. Die zweite ist das Zusammenspiel zwischen dem Ort und seiner Transformation durch die beiden Hauptlichtpunkte.

Um diese nächtliche Vision zu verwirklichen, habe ich das hervorgehoben, was man tagsüber eher hört als sieht: das Wasser des Brunnens, das unter den Gitterrosten und unter den Füßen der Passanten fließt.

Dabei habe ich die damals ganz neue Erfindung genutzt, die LED, die zu jener Zeit ausschließlich für das Balisieren verwendet wurde. Ich bat LEC um ein spezielles Objekt, und das Unternehmen hat perfekt darauf geantwortet.

Eine maßgeschneiderte LED-Leuchte,
die Geburt der Balise 1843 Palais-Royal

Es handelte sich um ein erhabenes Produkt, das es ermöglichte, auf jeder seiner beiden Seiten eine unterschiedliche Farbe zu verwenden. Ich entschied mich für zwei kontrastreiche Farben: Grün und Rot.

Ich bin mit dem Produkt von LEC sehr zufrieden, das später unter dem Namen „Palais-Royal“ zu einem Standard im Katalog geworden ist. Es ist ein Objekt, das man an TGV-Bahnsteigen und an vielen anderen öffentlichen Orten sehen kann …

Ich möchte hinzufügen, dass bei der Sanierung des Bodens und des Untergrunds des Werks die roten und grünen Lichtpunkte durch neue, weiterentwickelte Produkte von LEC ersetzt wurden, diesmal flach, wodurch die Fußgängerfläche des gesamten Hofes deutlich verfeinert und vereinfacht wurde.

Eine Installation,
die weiterhin begeistert …

Was das Endergebnis betrifft, bin ich der Meinung, dass „Les Deux Plateaux“ des Palais-Royal sehr gut altern. Wir haben im Juli 2016 ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Es macht mich glücklich, dort jeden Tag Tausende von Kindern und Erwachsenen zu sehen, die Zeit verbringen und das Werk auf ihre eigene Weise nutzen. Ihre ständig erneuerte Präsenz und die Konzeption des Werks selbst erlauben es jedem, seine eigene Art der Nutzung zu erfinden und es dadurch immer wieder zu verändern und neu zu interpretieren.

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Bereits 1977 hat LEC auf die LED gesetzt. Eine erfolgreiche Wette, um anspruchsvolle Lastenhefte in Bezug auf Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Wartung und Ästhetik zu erfüllen. Erleben Sie mit uns 40 Jahre LED-Geschichte und lichttechnischen Beitrags neu.

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