Das MuCEM durch Licht veredelt
Als architektonisches Meisterwerk von Rudy Ricciotti erhebt sich das MuCEM (Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeerraums) als ein „Gebäude aus Stein, Wasser und Wind“, wie es sein Architekt beschreibt.
Bei Einbruch der Nacht wird dieser skulpturale Monolith zu einem magischen Seezeichen mit grünen und blauen Reflexen, angestoßen durch die Lichtgestaltung von Yann Kersalé.
Das filigrane Betongeflecht wird von einem bewegten Licht durchflutet, dank einer Serie speziell entwickelter zweifarbiger Strahler (Blau-Grün), die sorgfältig positioniert sind.
Die weiteren Elemente des Gebäudes werden ebenfalls subtil hervorgehoben:
- Die Fußgängerbrücke, von unten mit BELVAL – 5631 beleuchtet.
- Die Terrasse, akzentuiert durch bodenbündig integrierte Mini-Lichtmarkierungen BORDEAUX – 1530.
- Die Wassergräben, ebenfalls betont durch lineare BELVAL – 5631.
Eine traumhafte Beleuchtung, die der starken und mediterranen Identität des Ortes gerecht wird.


Preskriptor: AIK – Atelier Yann Kersalé
Bildnachweis: Matthieu Colin